VfB Schuby von 1952 e.V.

 
VfB Schuby    *    Putjeredder 2    *    24850 Schuby    *    ( + 49 ( 4621 ) 4 18 42
 

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VfB-Schuby wieder beim Lauf zwischen den Meeren dabei

 

Am 02.06.2012  fand inzwischen der 7. Lauf zwischen den Meeren statt und der VfB Schuby schaffte es zum 4. Mal in Folge, unter der Organisation von Maike Obenauff eine Staffel auf die 96,8 km lange Strecke von Husum nach Damp zu schicken. Die aktuelle Staffel bestand nach Streckenabschnitten in folgender Reihenfolge aus Martin Lange, Petra Schulze, Martin Untiedt, Martin Abraham, Sonja von Fehrn, Martina Jürgensen, Anja Thomsen, Malte Zalewski, Alwin Roggensack und Jannik Schneider. Als Ersatzläufer standen uns Nils Quante, Ralph Schneider und Beate Zalewski zur Verfügung. Einen besonderen Dank möchte unsere Staffel noch mal an Maike Obenauff und Peter Greggersen richten. Sie haben auf eine eigene Teilnahme verzichtet, um in diesem Jahr einen staffeleigenen Shuttle-Service auf die Beine zu stellen. Viele Läufer sind auch von ihren Familien selbst gefahren worden, dafür danken wir ebenfalls ganz herzlich. Der Startschuss fiel um 9 Uhr morgens am Husumer Hafen für Martin Lange und mehr als 600 andere Staffeln. Hier bestand die erste Hürde für Martin Lange darin, im Gedränge des Massenstarts sein eigenes Lauftempo zu finden.12 km und 53 Minuten später stand Petra Schulze nun in Wittbek vor der Aufgabe, Martin rechtzeitig im noch recht dichten Läuferfeld zu erkennen und den Staffelstab zu übernehmen. Dies klappte aber mit einem beherzt gerufenen „Martin!“ wunderbar. Nachdem Petra den Staffelstab übernommen hatte, machte sie sich auf den 10,3 km langen Weg nach Hollingstedt. Da Petra diese Strecke bereits zum dritten Mal für den VfB in Angriff nahm,meldete ihre Familie für das nächste Jahr schon einmal an, den Fahrdienst auch gerne einmal zu einer anderen Etappe zu übernehmen. In Hollingstedt stand Martin Untiedt bereit, um den Staffelstab von Petra in Empfang zu nehmen, die ihren Abschnitt mit Unterstützung eines netten Läufers der Staffel KVSH aus Segeberg in 54 Minuten meisterte. Die Etappe nach Dannewerk hat eine Länge von 11,1 km, die Martin in 57 Minuten lief. In Dannewerk standen Martin Untiedt und Martin Abraham nun vor der Aufgabe, den Staffelstab gegen den Autoschlüssel zu tauschen.  Auch dieser Kuhhandel klappte reibungslos trotz der Bedenken einiger Läufer im Team. Martin machte sich auf die 9,9 km lange Strecke nach Jagel, die von Klein Rheide über die monotone Landschaft des Flugplatzes führte. Am Haupttor des Flugplatzes wartete Sonja von Fehrn auf den Staffelstab und nahm ihn nach 53 Minuten entgegen, um sich auf den Weg nach Fahrdorf zu machen. Zwar wurde dieser 9 km lange Streckenabschnitt etwas entschärft, da er nicht mehr durch das Selker Noor führte, dafür galt es aber immer noch, am Ende die Steigung der Bergstraße zu überwinden, die wieder viele Läufer zur Verzweiflung brachte. In Fahrdorf musste sich Martina Jürgensen nach 47 Minuten beeilen, dass sie aus ihrer Trainingsjacke herauskam, da wir mittlerweile voll im Zeitplan lagen. Martina machte sich auf den Weg, die 8,1 Kilometer entlang der Schlei nach Fleckeby zu überwinden. In Fleckeby wurde Martina von Anja Thomsen schon erwartet. Nach 55 Minuten folgte dort der nächste reibungslose Wechsel und Anja machte sich auf den 9,1 km langen Weg nach Gammelby. In Gammelby startete unser jüngster Läufer (14 Jahre alt) Malte Zalewski. Seine Mutter Beate verzichtete auf einen eigenen Start und gab den Stab eine Generation weiter. Malte lief seine 8,1 km lange Strecke in gerade einmal 37 Minuten. In Gut Hemmelmark übernahm Alwin Roggensack den Staffelstab von Malte, der Maike einen gehörigen Schrecken einjagte, da er sich nach Übergabe des Stabes auf den Boden fallen ließ. Er stand aber wieder auf, bevor Maike zu ihm vordringen konnte, und versicherte uns, dass er sich immer im Ziel so fallen lässt. Alwin legte seine 10,6 km lange Strecke durch die hügelige Landschaft nach Waabs in knapp 54 Minuten zurück. Auf diesem Streckenabschnitt konnten wir beobachten, dass der Lauf zwischen den Meeren keinesfalls ungefährlich ist! Bei einem Wildwechsel kurz vor unserem Auto wurden wir Zeugen wie ein Reh beinahe einen Läufer umrannte. Es kreuzte nur minimal hinter einem Läufer durch ein Gebüsch die Laufstrecke. In Waabs stand Jannik Schneider bereit die Staffel über die letzten 8,6 km nach Damp ins Ziel zu bringen. Sein Vater Ralph lief diesen Streckenabschnitt bereits eine halbe Stunde früher freiwillig ohne Stab nach Damp, um die Atmosphäre des Zieleinlaufes nach Damp zu genießen. In Damp warteten alle Läufer auf Jannik, um gemeinsam mit ihm und der VfB-Fahne ins Ziel einlaufen zu können. Leider hatte Jannik nicht daran gedacht und legte einen Schlusssprint hin, als er bemerkte, dass auf einmal mehrere andere Läufer (Wir!) hinter ihn waren. Wir hatten unsere Mühe, mit ihm mitzuhalten, konnten so aber noch 2 Plätze gutmachen und kamen um 17:28 Uhr über eine gute halbe Stunde früher als geplant nach 8:27:48 Stunden im Ziel auf Platz 273 an. Für uns alle eine überraschend tolle Leistung. Abends trafen wir uns zum gemeinsamen Grillen bei Sonja zuhause, frei nach dem Motto im VfB „ein Team, eine Mannschaft, ein Verein, nur der VfB!“. Wir ließen den Abend bei ihr gemütlich ausklingen und tauschten unsere Erfahrungen des diesjährigen Laufes aus.  Abschließend kann gesagt werden, dass die Teilnahme am Lauf wieder Spaß gemacht hat und alles sehr gut organisiert wurde. Von den gemeinsamen Trainingseinheiten bis hin zum Transport der Läufer lief alles super. Auch im nächsten Jahr möchte der VfB wieder eine Staffel auf die Beine stellen, es wäre jedoch auch schön, wenn sich rechtzeitig vor dem nächsten Lauf zwischen den Meeren genügend Läufer bereit erklären, mitzulaufen. Wir haben das Ziel, eine 2. Staffel zu melden.

 

Martin & Martin

        

Bilder